Chronologie

Behindertenfreundliche Betriebe

Behindertenfreundliche Betriebe in Sachsen ausgezeichnet

[Orthopoint Magazin – Hamm] Sachsens Staatsministerin für Soziales, Christine Clauß (SPD), hat gestern zusammen mit dem Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit, Thomas Jurk, fünf sächsische Unternehmen aus verschiedenen Branchen mit dem Prädikat „Behindertenfreundlicher Betrieb 2008“ ausgezeichnet. Die Unternehmen haben sich besonders um die Integration von behinderten Menschen in das Berufsleben verdient gemacht.


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Arzt spricht sich für freiwillige Amputationen aus

Christopher Ryan: Freiwillige Amputationen sind zulässig

Von Albrecht Marignoni

News [Orthopoint Magazin – Hamm] Seit einigen Jahren ist eine Form der Bodymodifikation bekannt, die von der Medizin als „Body Integrity Identity Disorder“ bezeichnet wird und für die es derzeit noch keine adäquate deutsche Übersetzung gibt. Body Integrity Identity Disorder (BIID) beschreibt einen Zustand, in dem sich Menschen Veränderungen an ihrem Körper wünschen. Zu diesen Veränderungen kann der Verlust von Gliedmaßen, Lähmungen oder die Ausschaltung von Sinnesorganen gehören. Dass die Medizin versucht, einen solchen Zustand als Krankheit zu betrachten, mag nicht verwunderlich sein. Eine Hilfe lehnten Ärzte offiziell ab, obwohl der Zustand, den andere als gesund betrachten, für sie unerträglich zu sein scheint. Alle Versuche, die in den Augen der Mediziner falsche Einstellung zum Körper durch Therapien zwangsweise zu verändern, waren bisher erfolglos. BIID ist ein Zustand, der derzeit nicht behandelbar ist.So ist es nicht verwunderlich, dass die Mehrzahl der wissenschaftlichen Beiträge über BIID von Philosophen und Rechtsexperten stammen. Das Schweigen der Ärzte mag als Hilflosigkeit oder Desinteresse gewertet werden.