Chronologie
Behindertenbeauftragte und Behindertenbeiräte
Von Albrecht Marignoni, Sa, 2008-11-08 11:40 Magazin Archiv 2008Kommunale Interessenvertretung der Menschen mit Behinderung weiter vorantreiben
[Orthopoint Magazin – Hamm] „Immer mehr Kommunen erkennen den Beitrag, den Behindertenbeauftragte und Behindertenbeiräte zur Integration behinderter Menschen vor Ort leisten können“, erklärte die Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow in Kleve anlässlich des Fachgespräches „Umsetzung des Behindertengleichstellungsgesetzes im Kreis Kleve“. „In Nordrhein-Westfalen gibt es in 146 Kommunen einen Beauftragten für die Belange behinderter Menschen. Darüber hinaus wirken in 68 Kommunen Behindertenbeiräte.“ Gemkow begrüßte es, „dass sich in den Jahren sei Inkrafttreten des nordrhein-westfälischen Behindertengleichstellungsgesetzes im Jahr 2004 die Zahl der Behindertenbeauftragten deutlich erhöht hat. Dies ist eine sehr erfreuliche Entwicklung.“
Mehr Barrierefreiheit
Von Albrecht Marignoni, Sa, 2008-11-08 11:44 Magazin Archiv 2008Mehr Barrierefreiheit ins Konjunkturprogramm
[Orthopoint Magazin – Hamm] „Die Bereitstellung zusätzlicher Mittel zur Förderung des altersgerechten Umbaus von Wohnraum ist ein erster wichtiger Schritt, den das Bundeskabinett mit dem jetzt verabschiedeten Konjunkturförderprogramm gegangen ist. Dieser Weg muss jetzt konsequent weiterverfolgt werden. Wir brauchen dringend Förderprogramme zur barrierefreien Sanierung von Arztpraxen, öffentlichen Gebäuden, Schulen oder Sportstätten in unseren Städten und Gemeinden“, forderte die Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow gestern in Düsseldorf. „Deshalb fordere ich eine Erweiterung zur Förderung des Barriereabbaus. Da wo Steuergelder für Energiesparmaßnahmen eingesetzt werden, sollten künftig immer auch Investitionen in den Barriereabbau erfolgen. Barriereabbau heißt z.B. Verringerung von Stolperfallen, Treppen, Stufen, Schwellen. Der Abbau von Barrieren rechnet sich, ist ökonomisch vernünftig und muss von Anfang an mit gedacht und geplant werden. Der Abbau von Barrieren sichert die Mobilität vieler behinderter und älterer Menschen und damit die Teilhabe am Leben“, so die Landesbehindertenbeauftragte weiter.